













In den Abendstunden des 03. Juli 1876 soll die Mutter Gottes drei achtjährigen Mädchen aus Marpingen in dem nahe beim Dorf gelegenen Härtelwald erschienen sein. Katharina Hubertus, Susanne Leist und Margaretha Kunz - so ihre Namen - behaupteten, sie hätten eine „weiße Frau mit einem Kind auf ihrem Arm" gesehen.
Im Mai 1999 kursierten in Marpingen Gerüchte, dass es im Härtelwald erneut „Marienerscheinungen" gegeben habe und weitere angekündigt seien. Die „Seherinnen", so war bald zu erfahren, waren nun drei junge Frauen, von denen keine aus Marpingen kam.
Seit dem 5. April 2002 kümmern sich die Gemeinde Marpingen, die Stiftung „Marpinger Kulturbesitz“ und die Kirchengemeinde „Maria Himmelfahrt" um die „Marienverehrungsstätte Härtelwald". Die Gemeinde pflegt die Anlage und organisiert den Verkauf von Kerzen und allgemeinen religiösen Schriften.
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